Monday, 06 July 2020 16:19

Die Überwindung des Kämpfens

Es wird so viel über Krankheit geredet wie nie.
Worüber wenig geredet wird, ist Gesundheit!
Ist zum Beispiel die Aufforderung, „Bleiben Sie gesung!“, die man jetzt dauernd hört, nicht eher eine Aufforderung „nicht krank zu werden“?!
Was ist eigentlich Gesundheit?
Warum wird darüber so wenig geredet? bzw. warum wird, wenn es um das Thema Gesundheit geht, vor allem über Krankheiten gesprochen?
Wenn man der Werbung und den Massenmedien zuhört, dann ist Gesundheit etwas, das ständig in Gefahr ist, das ich nur erreichen kann, wenn ich etwas schlucke, trinke, impfe, mich regelmäßig untersuchen lasse, an Sport- und Trainingsprogrammen teilnehmen usw.
Vor allem aber, so wird uns vorgegaukelt, erreicht man Gesundheit nur durch ständiges Kämpfen gegen Krankheit.
Und damit dieser ganze Apparat aus Kampf und Konsum auch richtig läuft, kommt die Angst ins Spiel.
Nicht Gesundheit wird uns als Selbstverständlichkeit und höchstes Streben und Ziel der Natur dargestellt, sondern Krankheit, so als würde die Natur ständig nur nach Krankheit streben, den Menschen permanent angreifen und als wäre die Schöpfung ein einziges Fiasko voller fehlerhafter Entwicklungen, die uns angreifbar und schwach machen. - Kein Gedanke mehr an Gottes vollkommene Schöpfung! Keine Erinnerung an Goethe, der sagte „Die Natur ist unfehlbar; die Irrtümer sind des Menschen.“
Ich kann die alten Menschen gar nicht zählen, die mir nach jahrzehnten Lebenserfahrung sagten „Das Leben ist ein Kampf.“
Die Infektionslehre ist ein einziges Kämpfen, aufgebaut mit dem Vokabular von vor allem Militärärzten von vor 150 Jahren.
Das gibt es eine "Abwehr" und "Killerzellen". Infektionsbiologie begreift den Kosmos als einen städigen Krieg von Viren, Mikroben und Tieren und Menschen.
Ich vermeide den Begriff „Schulmedizin“. ich spreche lieber von „akademischer Kampfmedizin“ ...
Und die Idee, man müssen gegen alles und für alles kämpfen, zieht sich durch jedes Thema.
Seit Jahrzehnten wird der Kampf gegen den Hunger propagiert? Mit welchem Ergebnis?
Wäre es nicht sinnvoller, den Menschen Nahrung zu geben? statt gegen Hunger zu "kämpfen"?
Vom Kampf gegen die Armut ist die Rede. Aber wäre es nicht besser, eine gerechte Welt zu schaffen und Wohlstand allen zu ermöglichen und Ressourcen zu teilen?
Wir führen den Kampf gegen den Krebs, also die Krebserkrankungen. Seit Jahrzehnten mit Milliarden Forschungsgeldern. Mit welchem Erfolg? In den wohlhabenden Ländern, die so fleißig kämpfen, hat fast jeder zweite Mensch im Leben mit Neoplasien, so der eigentlich Fachausdruck für Krebs, zu tun. Die Letalität, also Sterblichkeit, der Bestrahlten, chemovergifteten und operierten Patienten ist ungeheuer hoch und liegt bei manchen Krebs- und Behandlungsarten nach über fünf Jahren bei weit über 80%.
Was tut man, wenn man gegen den Krebs kämpft? Das sind eigene Körperzellen, keine fremden, man kämpft also gegen sich selbst. Soll es da wirklich keine andere Lösung geben?
Wir sind eine Kultur des Kampfes, in jeder Hinsicht.
Uns wird allen Ernstes erzählt, man müsse selbst für den Frieden kämpfen!!
Und so wird akzeptiert, dass unsere deutsche Armee, die verharmlosend Bundeswehr nennen, in die Welt hinauszieht und angeblich für „Frieden“, „Gerechtigkeit“ und „Demokratie kämpft“ - nebenbei natürlich auch dafür, Fluchtwege zu schließen und billige Ressourcenzugänge zu ermöglichen.
Natürlich, so heißt es, muss auch der Terrorismus bekämpft werden, mit alen Mitteln, mit Schüssen, Drohnen, Bomben und Sanktionen, Belagerungen und psychischer Folter.
Wahrheit muss auch noch bekämpft werden, wie im Fall von Julian Assange, Chealsea Manning, Edward Snowden und unzähligen, zum Teil namenlosen anderen.
Offenbar, so erzählt man uns, ginge das alles nur durch Kampf. Demokratie durch Kampf, Frieden durch Kampf, Terrorfreihet durch Kampf?!
Unsere eigene „deutsche Geschichte“ ist ein einziges Gemetzel von Kämpfen.
Und unser Leben wird uns als ein einziger Kampf mit dem Zweck zu kämpfen dargestellt.
Das Leben beginnt heutzutage schon mit einem einzigen Kampf. Der Geburtsvorgang, aufgefasst und behandelt wie eine Krankheit, und genauso zuvor schon die Schwangerschaft.
Kaum ist ein Kind geboren, geht es los mit dem Kämpfen. Gewogen und vermessen, verglichen und genormt …
Zeit für Urvertrauen und Urliebe bleibt nicht, denn der Kampf des Lebens ist angesagt.
Gegen die Angst würde eben diese Urliebe und das Urvertrauen durch Etern, die in den ersten Lebensjahren wirklich für das Kind da sind, so wichtig sein. Statt dessen permanenter Zweifel an der Liebe der Eltern, die „sich sebst verwirklichen müssen“, also kämpfen im Beruf, im Alltag, in der Gesellschaft.
Mit einem Jahr werden die Kinder morgens um 7 aus dem Tiefschlaf gerissen und abgegeben in Krippen und Horten, einstmals waren das Einrichtungen für Waisen und Verlassene, heute sind es die ersten Kampfplätze, wo Kinder um ihr seelisches und körperliches Wohl kämpfen.
Aus der „Frühbindung“ wurde die „Frühbildung“ gemacht; Fremdsprachen im Kindergarten, Mathemathik und am besten noch die ersten Computererfahrungen, schließlich sind es Schlüsselqualifikationen im Kampf um das scheinbar „bessere Leben“.
Die Schule ist bei genauer Betrachtung ein einziger Kampf, Anpassung ist gefragt statt Individualität, Gehorsam statt kritisches Denken, Nachbeten statt Kreativität … Vergleichsarbeiten und Noten sorgen für den Wettbewerb, der doch nur ein hübsches Wort ist für Kampf.
Die Ganztagsschule macht jeden Tag zu einem Kampf, durchhalten, wachbleiben, … sie lässt keine Zeit zum Spielen und Träumen und verhindert Sozialisation außerhalb authoritärer Kontrolle.
Gerade eben vor den Sommerferien geschehen, bestimmen Lehrer über den weiteren Verlauf des Lebens von Zehnjährigen. Für viele endet mit zehn schon der Traum Tierärztin, Polizist oder Architekt zu werden. Am Ende deren vierten Schuljahres wird für 10-jährige entschieden, ob sie einmal Medizin studieren können oder direkt auf dem Abstellgleis der Hauptschule zwischengeparkt werden, ehe sie dann Hartz4 beantragen können. Die Bildung reicht dann kaum zum Ausfüllen des Antrags, während bei den reichen die Privatschulen und bezahlten Sonderförderungen schon erste Netzwerke für die Karriere entstehen lassen. Wie, Du hast keine Gymnasial empfehlung? Ja, das hast Du Dich wohl nicht genügend angestrengt, nicht fleissig genug gewesen, nicht genug gekämpft …
Und so geht es immer weiter ...
Selbst um den geliebten Menschen soll man kämpfen. Nicht mehr werben, keine Romatik und keine Liebesgedichte, sondern Kampf, um die Frau oder den Mann für eine Nacht oder einen Lebensabschnitt.
Der Kaitalismus ist einziger Kampf, und jedem muss doch klar sein, dass jeder Euro, den man verdient, einem anderen weggenommen wird. Ob Gehälter oder Renten oder Hartz4: ungerechter, ungleicher und kämpferischer kann es kaum sein.
Und selbst den Tod, die Erlösung von allem Kämpfen muss man noch bekämpfen!
Wie krank ist das eigentlich alles?
Und jetzt kommen wir zum wirklich nunbequemen Teil meiner Rede; denn viele stehen hier, im Glauben kämpfen zu müssen, für Ihre Rechte, kämpfen für ihre Freiheit, kämpfen für Gerechtigkeit, kämpfen für Gesundheit, körperliche Unversehrheit, Impffreiheit, Menschlichkeit, Kämpfen für eine bessere Welt.
Und dabei bemerkt man gar nicht, dass man im Kampfmodus bleibt, genau so wie die, die um Macht kämpfen, um Geld, um Positionen und Pensionen, um Einfluss und natürlich um die Wähler … Wie selbstverständlich sprechen wir von „Wahlkampf“.
Wieso wird so viel für Rüstung geforscht, und so wenig für den Frieden?
Wieso wird so viel für die Bekämpfung von Krankheit geforscht, statt für die Gesundheit.
Wer hat den Begriff der Salutogenese schon einmal gehört?
Dies ist die Wissenschaft von der Erforschung der Gesundheit! Es gibt sie; aber gibt es auch dafür Forschungsgelder, Werbung und Reden von Politikern oder Virologen??
Die meisten Ärzte kennen nicht einmal den Begriff der Salutogenese … geschweige denn, was sie damit anfangen sollen.
Ist Euch aufgefallen, dass der Virus untersucht wird, die Getesteten untersucht werden, die Erkrankten untersucht werden, die Toten untersucht werden …
Aber warum untersucht eigetlich niemand die Gesunden, die Gesundeten, die Schwachsymptomatiker?
Die Salutogene würde genau dies tun.
Statt Kampfmodus, Virus bekämpfen, Abwehr stärken und durch Impfungen was auch immer verschlimmbesssern … wäre doch die Frage, warum werden die Menschen, die nicht krank werden, nicht krank?
Warum haben die, die nur schwache Symptome zeigen, keine starken Symptome?
Warum ist die 107jährige positiv getestete erkrankte Überlebende, nicht verstorben?
Das ist der Ansatz und Forschungsblick der Salutogenese.
Warum erzähle ich das? — Es geht mir gar nicht in erster Linie, um die Diskussion von Immunsystem, Virologie und Pandemie, die Sinnlosigkeit von Maßnahmen …
Es geht mir darum, zu erkennen, dass was gerade geschieht - was auch immer es ist - zu tun tun hat mit unserem Denken und Verhalten. Es sagt sich immer so leicht, die da oben, die Politiker, die Superreichen, die Wahnsinnigen, die Mächtigen, die Gesellschaft … und dann zeigt man mit dem Finger, immer in die Ferne …
Aber die Gesellschaft … das sind auch wir hier.
Ist das, was gerade geschieht, nicht insbesondere auch deshalb möglich, weil die Menschen seit Jahrzehnten zunehmend das Thema Gesundheit und die Verantwortung dafür abgegeben haben an Kampfmediziner, Krankheitsminister, Krankenkassen, Krankenhäuser und die an Krankheit verdienenden Pharmakonzerne?
Ist nicht gerade deshalb all das möglich, was gerade passiert?
Vielleicht haben wir hier die Politiker nicht gewählt, die gerade entscheiden.
Aber wer gibt ihnen denn die Macht, wenn nicht wir, die sie seit Jahren gewähren lassen?
Vielleicht bemühen wir uns, die Produkte der abzulehnenden einflussreichen mächtigen Superreichen nicht zu kaufen, aber wer hat an Geld Macht gekoppelt, und nimmt dieses Prinzip seit langem hin?
Auch zum Beispiel im Kleinen: Wieso hat zum Beispiel ein Vermieter die Macht über seine Mieter, zu bestimmen, wieviel ihres Einkommens sie ihm abgeben müssen, nur um ein Dach über dem Kopf zu haben? Nur durch Besitz? Warum ist an diesen Besitz die Macht gekoppelt, einen Arbeitslosen vor die Tür zu setzen, oder einen Kinderwagen im Flur zu verbieten oder einer afrikanischen Familie Wohnraum zu verwehren?
Wer hat Religion durch Wissenschaftsreligion und Gott durch Geld ersetzt?
Und vor allem, wer akzeptiert das alles? Wer zahlt brav die Steuern, von denen Angriffkampfflugzeuge während der Corona-Krise gekauft werden? Und wer lässt dies geschehen?
Wer fliegt sie? Wer befolgt denn die ganzen Maßnahmen und Regeln und glaubt den ganzen Schwachsinn, der uns da aufgetischt wird?
Und warum?
Haben wir nicht längst akzeptiert, dass Macht regiert, dass Kampf der Weg ist, ein Ziel zu erreichen?
Alles in der Wet geschieht durch Ursache und Wirkung. Das ist ein ganz einfaches und universelles Prinzip.
Alles in der Wet geschieht durch Ursache und Wirkung.
Wenn wir also hier einen Zustand beobachten, dann ist dieser die Wirkung einer Ursache.
Wir könnten nun lange debattieren, was die Ursachen für die ganzen Miseren der Welt sind, und dann dem Wahn verfallen, diese bekämpfen zu wollen.
Wir könnten aber auch überlegen, welche Ursache wir jetzt setzen wollen, um eine bestimmte Wirkung zun erzielen, die wir uns wünschen.
Welche Ursache wollen wir setzen, ja welche Ursache wollen WIR SEIN, um eine bestimmte erwünschte Wirkung zu erzielen?
Mir geht es gerade auch um die Frage, was tun wir hier eigentlich und was wollen wir wie tun?
Unsere Gesellschaft ist krank, so krank wie noch nie!
Unser politisches System ist krank, so krank wie noch nie!
Unsere Medienwelt und die Bildung ist krank, so krank wie noch nie!
Das Finanzwesen ist todkrank ...
Die Frage ist, wollen wir wirlich im Kampfmodus marschieren? Wo das doch genau der Modus ist, der zu all dem Disaster geführt hat?
Ist es nicht weiser, uns auf unsere Fähigkeiten zu besinnen, statt gegen etwas zu kämpfen?
Ist es nicht weiser, einfach so zu leben, wie wir leben wollen? Wie wir es fühlen in uns, dass es richtig ist?
Ein Beispiel: wie wäre es, wenn wir, die wir aus gesundheitlichen Gründen keinen Mund-Nasenschutz tragen können, weil er eben ungesund ist, nicht in Angst und nicht im Kampfmodus den Supermarkt oder die Eisenbahn maskenfrei betreten, sondern in Selbstmitgefühl, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung?
 
Wie wäre es, wenn wir statt gegen dumme und ungerechte Regeln zu kämpfen, sie einfach ignorieren?!
Wie wäre es, wenn wir statt dieses kranke und menschenverachtende Kampfsystem zu nähren, indem wir brav bei so vielem mitmachen, einfach nein sagen, durch einen Generalstreik vielleicht, durch verändertes Kaufverhalten, uns verweigern und statt dessen eine neue Welt, eine neue Gesellschaft „nicht erkämpfen“, sondern einfach leben?!
Wie wäre es, wenn bei der nächsten Demo in Ramstein, alle die gegen die Kriegsverbrechen und Drohnenmorde der Amerikaner von deutschem Boden aus sind, tatsächlich nächstes Jahr zu Demo kommen, und statt 1000 Menschen dort zehn Millionen hinströmen?
Wie wäre es, wenn am 1 August in Berlin nicht wie vom Veranstalter erhofft 500'000 Menschen erscheinen, sondern die 30% der Bevölkerung, die nach offiziellen Statistiken, Zweifel an der Corona-Pandemie und den ungerechten Maßnahmen haben, also 25'000'000 Millionen Menschen?
Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg.
Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg.
Seid einfach das Licht, das ihr in der Welt sehen wollt.
Dunkelheit kann man nicht bekämpfen; das ist dummes Schildbürgerdenken, davon haben wir genug um uns herum.
Gegen die Dunkelheit hilf kein Kampf, aber ein Licht entzünden!
Und wisst ihr, was das Tolle daran ist?
Wenn Ihr ein Licht an einem anderen Licht entzündet, dann verliert das gebende Licht nichts!
An einer Kerze könnt Ihr hundert weitere entzünden, ohne dass sie dadurch schwächer wird.
Das geht mit Geld nicht! Mit Geld geht es nicht, aber es geht mit Wissen, mit Licht, mit Liebe, mit Frieden, mit Gewaltfreiheit, mit Hoffnung, und mit Gesundheit.
Kampf macht schwach. Wenn wir aber hinausgehen, mutig, hoffnungsvoll, in Liebe, in Frieden, in Licht, dann können wir starkbleibend hunderte befreien, tausenden Hoffnung machen, Hunderttausenden Mut usw.
Seid das Licht in der Welt!
Tragt mutig die Wahrheit, den Frieden und die Liebe in Euren Alltag.
Danke für Euer Dasein!
Danke, dass es Euch gibt!
Geht in Liebe mit Frieden!
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